Die Geschichte der Montres Tudor SA

Manuel
Veröffentlicht am Mai 13, 2016, 11:23 pm
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DIE GESCHICHTE
VON TUDOR.

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DIE GEBURTSSTUNDE DER MARKE

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Im Februar 1926 registrierte die Uhrenfabrik „Veuve de Philippe Hüther“ die Marke TUDOR im Auftrag von Hans Wilsdorf. Nach der Verlegung des Firmensitzes nach Genf erwarb Wilsdorf die exklusiven Nutzungsrechte an der Marke TUDOR.

Hans Wilsdorfs Idee war so einfach wie genial: Zum damaligen Zeitpunkt hatte die Armbanduhr den Höhepunkt ihrer ersten Entwicklungsphase erreicht, und die Öffentlichkeit war in diesen Jahren – als noch kaum jemand an die Optimierung von Ressourcen dachte, wie sie heute von nahezu allen Großunternehmen und Marken praktiziert wird – schon durchaus in der Lage, ein Produkt zu erkennen und zu schätzen, dessen technische, ästhetische und funktionale Qualität garantiert und dessen Vertrieb gesichert war. Zudem stammte dieses Produkt nicht von einem neuen Marktteilnehmer, sondern von einem etablierten Unternehmen wie Rolex, das weltweit für höchste Qualität stand.

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Die ersten Uhren besaßen einen schlichten TUDOR Schriftzug auf dem Zifferblatt, oberhalb der Buchstaben verlief der verlängerte Querstrich der Initiale T. Auf einigen seltenen Sammlerstücken ist außerdem der Name Rolex zu sehen. Bis die neue Marke sich effektiv im Markt etablierte, bürgte Rolex für die technische und ästhetische Qualität der TUDOR Uhren. Die mit dem Schriftzug TUDOR versehenen Uhren gab es in Ausführungen für Damen und Herren, ihr Gehäuse war zumeist rechteckig, tonnenförmig oder an den Kanten abgeschrägt. Ab 1932 wurden TUDOR Uhren für den australischen Markt ausschließlich an die Firma Willis ausgeliefert, die sie an die besten Juweliere im Lande verkaufte.

TUDOR „CATANACH’S“
Die hier abgebildete verchromte Uhr in Rechteckform mit abgeschrägten Kanten illustriert beispielhaft das Produktportfolio der Marke TUDOR in der Anfangs phase. Die TUDOR Catanach’s zeichnete sich durch ein Zifferblatt mit zwei cremefarbenen Kreisbögen, arabischen Leuchtziffern, Leuchtzeigern in Stabform aus blau lackiertem Stahl für Stundenund Minuten anzeige sowie einer Minuterie und einen separaten Sekundenzeiger auf der 6­Uhr Position aus. Ihr Kaliber in Tonneauform war an den drei Rubinen auf der Oberplatte zu erkennen. Das in Melbourne 1874 gegründete Juweliergeschäft Catanach’s Jewellers befindet sich im Besitz einer der ältesten Juwelierfamilien Australiens.

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HANS WILSDORF ÜBERNIMMT DIE MARKE TUDOR

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Am 15. Oktober 1936 übertrug „Veuve de Philippe Hüther“ die Marke TUDOR an Hans Wilsdorf. Ungefähr zur selben Zeit erschien erstmals die Rose des englischen Königshauses Tudor auf dem Zifferblatt der Uhren. Das in ein Wappenschild eingefügte Logo verkörperte ab diesem Zeitpunkt die unbesiegbare Einheit von Kraft als Symbol der technischen Robustheit der Uhr mit Anmut als Sinnbild ihrer ästhetischen Schönheit.

DIE GRÜNDUNG DER FIRMA „MONTRES TUDOR S.A.
Die Schöpfung der Tochtermarke Tudor war ein weiterer genialer Schachzug, mit dem sich Wilsdorf die Sympathien einer nicht so zahlungskräftigen, jüngeren Klientel sicherte. Kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs wusste Hans Wilsdorf, dass die Zeit reif war für eine Ausweitung seiner unternehmerischen Tätigkeiten. Zu diesem Zweck gründete er am 6. März 1946 die Firma „MONTRES TUDOR S.A.“ und verlieh der Marke TUDOR somit eine eigene Identität. Seine neue Firma sollte sich auf Damen­ und Herrenkollektionen gleichermaßen spezialisieren. Die Garantie für die technischen, ästhetischen und funktionalen Eigenschaft en würde Rolex übernehmen, ebenso wie den Vertrieb und den Kundendienst.

DIE ENTWICKLUNG DES LOGOS

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Ab 1947, ein Jahr nach der offiziellen Gründung der Marke TUDOR, kam das Wappenschild immer seltener im Logo vor. Stattdessen sollte dieses in Zukunft nur noch den Firmennamen und die Rose enthalten, handgemalt oder als Relief, um die stilvolle Eleganz der Marke zu betonen.

TUDOR OYSTER 4463
Das hier gezeigte Modell der Referenz 4463 ist mit einem 34 mm großen, wasserdichten Oyster Gehäuse ausgestattet. Sein silberfarbenes Zifferblatt ist mit Leuchtindizes und arabischen Ziffern strukturiert. Der Stunden- und der Minutenzeiger sind mit Leuchtmasse versehen, während der Sekundenzeiger zur besseren Ablesbarkeit rot lackiert wurde. Der verschraubte Gehäuseboden trägt den Schriftzug „TUDOR“. Beim Uhrwerk handelt es sich um das Kaliber 59 mit einem Antischocksystem und zwei Einstellpositionen. Die Aufzugskrone ist die patentierte, vernietete Version der Oyster Modelle.

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DIE GEBURTSSTUNDE DER TUDOR OYSTER PRINCE

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1952 wurde die TUDOR Oyster Prince lanciert, begleitet von einer Werbekampagne, die für die damalige Zeit ungewöhnlich originell und auffällig war. Die Anzeigen präsentierten und beschrieben nicht nur, wie gewöhnlich, das Produkt. Vielmehr veranschaulichten sie auch seine Widerstandsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Genauigkeit anhand von umfangreichen Beschreibungen und Illustrationen, in denen Menschen bei der Arbeit unter extremen Bedingungen mit einer TUDOR am Handgelenk gezeigt wurden. Anstatt Fotos von Menschen bei sportlichen Aktivitäten zu zeigen, hatte man sich bewusst für diese unkonventionelle Marketingstrategie mit besonders aussagekräftigen Bildern entschieden, die das Vertrauen in das Produkt stärkten und den TUDOR Uhren ihre ganz persönliche Stilnote verliehen. Man verband die Marke TUDOR mit Werten wie Modernität und Zuverlässigkeit, auch weit über die konkrete Bildsituation hinaus.

Mit dieser neuartigen Kampagne gelang Hans Wilsdorf die Verbindung der Marken Rolex und TUDOR, wobei er dem neuen Produkt eine Glaubwürdigkeit verlieh, die er wie folgt unterstrich: „Ich habe den Entschluss gefasst, der TUDOR Prince zwei Merkmale von Rolex zuteilwerden zu lassen, die keine andere Uhr verwenden darf: das legendäre und einzigartige Oyster Gehäuse und den unverwechselbaren Perpetual-Rotor mit Selbstaufzugsmechanismus. Sämtliche TUDOR Oyster Prince Modelle werden fortan mit diesen beiden einzigartigen Vorzügen ausgestattet sein, die bis dato den Rolex Uhren vorbehalten waren. Damit möchten wir unser Vertrauen in diese neue Uhr zum Ausdruck bringen. Ich freue mich, Ihnen heute die TUDOR Prince vorstellen zu dürfen.“

Dank dieser technischen Vorzüge eroberte sich die Uhr ein neues Marktsegment. Noch im selben Jahr kamen 26 TUDOR Oyster Prince Uhren auf einer Grönlandexpedition der britischen Royal Navy zum Einsatz. Die Marke TUDOR stellte damit die Robustheit, Zuverlässigkeit und Genauigkeit ihrer Produkte eindrucksvoll unter Beweis.

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TUDOR OYSTER PRINCE 7909

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Die Oyster Prince von 1952 war wasserdicht und wies einen Gehäusedurchmesser von 31 mm im Falle der kleinsten und 34 mm im Falle der imposanteren Modelle auf. Sie verfügte außerdem über eine größere Gehäusehöhe, um ausreichend Platz für das Kaliber 390 aus kupferfarbenem Messing zu bieten, das sich durch einen Selbstaufzugsmechanismus und einen Rotor mit der Gravur „TUDOR Swiss Patented AUTO-PRINCE“ auszeichnete. Die hier abgebildete Referenz 7909 besitzt ein cremefarbenes Zifferblatt mit arabischen Ziffern aus Gold und eleganten seitlichen Leuchtpunkten, sowie Dauphineleuchtzeigern und einen großen Sekundenzeiger aus schwarzem Stahl. Auf dem Gehäuseboden befindet sich die Inschrift „Montres TUDOR S.A. Geneva Switzerland Patented.“ Die TUDOR Oyster Prince verfügt über ein Uhrwerk des Kalibers 390 mit mechanischem Selbstaufzug. Das auf Grundlage eines modifizierten Rohwerks des Typs FEF (Fabrique d’Ébauches de Fleurier) entwickelte Kaliber hat eine Frequenz von 18.000 Schlägen pro Stunde. Es verfügt über einen perforierten V-Rotor, unter Sammlern als „Butterfly“ bezeichnet, mit der Inschrift „AUTO-PRINCE“.

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